Willkommen auf unserer Homepage!

Sie finden hier Informationen zu unserer Bürgerinitiative und dem aus ihr hervorgegangenen Förderverein. Unser Hauptziel haben wir erreicht: Das Gliesmaroder Bad wurde nicht abgerissen, sondern saniert und am 23. Juni 2016 wiedereröffnet. Jetzt unterstützen wir den erfolgreichen Betrieb des Bades, damit es uns lange erhalten bleibt, und fördern die Schwimmfähigkeit von Kindern und Erwachsenen. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen.

   
Online-Kommentar zum BZ-Artikel "Beweglichkeit eines Tankers" vom 23.01.14
 
Jan Schroeder (Gast) 26.01.2014 - 14:52

„Wir bleiben bei dem Entschluss für ein Drei-Bäder-Konzept.“ Und wieder einmal beweisen einige Politiker, wie weit sie sich inzwischen von den Lebensrealitäten ihrer Wähler entfernt haben und, schlimmer noch, sich nicht mehr in diese hineinversetzen können.

Ich habe als Kind im Gliesmaroder Bad schwimmen gelernt. Und auch ärmere Kinder konnte sich zu diesen Zeiten den Eintritt leisten, zumal die Bahnfahrtkosten wegfielen, da wir die kurze Strecke auch mit dem Fahrrad fahren durften. Wo neue, größere Spaßbäder gebaut werden, da werden meistens auch die Preise im Verhältnis zu den älteren Bädern beträchtlich angehoben. Wenn zusätzlich die Entfernung nur noch mit Bus und Bahn überbrückbar ist, so ist der Badespaß für viele Familien nicht mehr finanzierbar. Aber das ist eine der Aufgaben von Steuergeldern: Das zu finanzieren, was alle nutzen können! Eine wahrscheinliche Zukunft im Falle des Schwimmbandneubaus ist es jedoch, dass bestimmte Teile der Bevölkerung durch Preisstruktur und Entfernung nicht mehr in der Lage sein werden, dass neue Bad zu nutzen.

Dass das einige Politiker nicht verstehen, weil sie nie in die Situation kommen, sich überlegen zu müssen, wie sie ihren Kindern einen Spaß finanzieren, der vor 20 Jahren noch allgemeiner Lebensstandard war, zeigt die Distanz zwischen den Lebensrealitäten. Aber spätestens der Aufwand, den eine Bürgerinitiative betreibt, sollte doch Politiker dazu zu bringen, sich a) rational mit so einem Problem auseinanderzusetzen und Gutachten entweder erneut zu prüfen und dann aufgrund von neuen Erkenntnissen in Frage zu stellen, oder b) Fehler aus der Vergangenheit einzugestehen um dann c) Kreativität zeigen, um Gelder von Investoren einzutreiben oder andere Möglichkeiten zu Finanzierung zu finden.

Wenn Herr Wendroth "von etwas ausgeht" (s.o. im Artikel), so ist das nicht belegbar, so lange, bis er es selbst belegt hat. Und genau das finde ich einfach nur ungenügend: Ein Bürgerinitiative betreibt den Aufwand, etwas genau zu recherchieren und Fachmeinungen einzuholen, Herr Wendroth geht einfach weiter von etwas anderem aus. Jemand der ein offenes Ohr, für die Menschen hat, die er vertritt, hätte sich zumindest Zeit erbeten, um andere Vorschläge einzuholen, oder sich Alternativen zu überlegen, um so auf die Bürgerinitiative zugehen zu können. Aber zumindest für einige Vertreter des Volkes scheint ein solches Denken schwierig...

   

Aktuelles  

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Das Gliesmaroder Bad wird gebraucht ! Unsere Argumente, die immer noch aktuell sind hier

Mitgliederstand des Fördervereins

Ende 2018: 459

Ende 2019: 475

Nicht mehr ganz aktuell, aber immer noch frisch:

Von oben betrachtet... (Dez. 2016):

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